Zitat des Jahres
Rechtzeitig zum überschätztesten Fest des Jahres soll hier eine treffende Charakterisierung der Gender Studies zitiert werden. Sie stammt von Magnus Klaue:
Gender Studies
Einem aus den achtziger Jahren stammenden Gerücht zufolge ist alles, was das Wort Gender im Namen führt, mächtig kritisch und subversiv. Heute, da Kulturmanager mit ihrer »Genderkompetenz« protzen und Studenten suggeriert wird, nur wer in »gendersensibler Sprache« geschult sei, könne auf dem Arbeitsmarkt bestehen, ist hingegen längst evident, worum es sich bei den Gender Studies im Gegensatz zur ehrwürdigen Frauenforschung handelt: um ein von autistischen Psychogurus ersonnenes Hirntrübungs- und Sprachvernichtungsprogramm, das jeden zwischenmenschlichen Austausch mit Binnen- und Balken-I’s, autoritärem Toleranz- und Respektkauderwelsch, leerlaufender Ja-aber-Dialektik und säuerlichen poststrukturalistischen Mundspülungen unmöglich macht. »Sensibel« spricht den Genderideologen zufolge nur, wer sich niemals festlegt, jede Negativität aus dem eigenen Denken austreibt und jeden Unsinn in den eigenen Sprachmüll integriert. Kurz gesagt, wer Denken und Sprechen verlernt hat. Da genau dies die »Intellektuellen« von heute auszeichnet, dürften die Gender Studies eine große Zukunft haben.
Magnus Klaue


Christian - Alles Evolution sagte,
Januar 29, 2011 um 4:56 pm
Durchaus treffend.
yourenlightenment sagte,
Januar 30, 2011 um 8:22 pm
Ich kann der Aussage aus eigener Erfahrung zustimmen.